Evangelische Grundschule Göltzschtal
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Hier könnt Ihr Euch auf einen Streifzug durch die letzten Hortereignisse begeben. Viel Spaß!

Die kleinen Entdecker mit Bergmann Bruno Jakusch bei der Führung durch das Alaunwerk Mühlwand. Foto: Carsten Steps

Freie Presse 09.08.2019

Das Alaunwerk Mühlwand ermöglicht einzigartige Einblicke in den Altbergbau. Sogar eine kleine Talsperre gibt es da unten.

Mühlwand.

Mitten im Berg, mit 14 Metern Stein über den Köpfen, wird es mit einem Mal stockdunkel. Die Mädchen und Jungen können nicht die Hand vor Augen sehen. Für einen Moment hat Bruno Jakusch, das elektrische Licht und seinen Handscheinwerfer ausgeschaltet.

"So dunkel haben das früher die Bergleute auch vorgefunden", erklärte der stellvertretende Bergwerksdirektor, der einst selbst Bergmann im Steinkohlerevier Oelsnitz im Erzgebirge war, als er am Mittwoch eine der beiden Gruppen Ferienkinder der evangelischen Grundschule Reumtengrün durch das Besucherbergwerk Alaunwerk Mühlwand führte. Damals hätten bei der kräftezehrenden Arbeit mit Hammer und Schlägel nur stinkende, rußende Fettlampen etwas Licht gespendet.

Dass das 2013 durch Schlamm und Geröll verwüstete Bergwerk überhaupt wieder Gäste empfangen kann, ist der hervorragenden Arbeit des Schachtbaues Nordhausen, flankiert durch Gelder des Freistaates Sachsen und des Oberbergamtes Freiberg, zu danken. Statt des alten Holzausbaues dominieren heute Stahl und Beton in den Stollen. Lediglich in der Steigerstube, die gern zu Feiern sowie Mettenschichten in der Weihnachtszeit genutzt wird, wurde ein Stück Polnischer Ausbau mit Holzstempeln nachempfunden.

Das eigentliche Alaunwerk bestand 1691 bis 1827. Danach machte die aufkommende Chemieindustrie den Alaunbergbau überflüssig. Sachzeugen sind daher heute äußerst rar. Das macht Mühlwand mit der erhaltenen Röstbühne und Halden umso bedeutsamer. Alaun, so erfuhren die Kinder, wurde gegen Magen- und Darmerkrankungen sowie als Blutstiller genutzt, ebenso als Hilfsstoff beim Färben von Textilien oder beim Gerben von Leder. Die Mädchen und Jungen lernten, dass im Berg fast konstant acht Grad Celsius herrschen, dass die Tropfsteine in Mühlwand drei Zentimeter in zehn Jahren wachsen und dass neben Alaun hier auch Ocker-Farbstoff abgebaut wurde. Ein Highlight der Führung war die kleine Talsperre, die Bruno Jakusch selbst im Berg angelegt hat. Bis zu 1,20 Meter tief und fünf Meter lang. Sie soll an Pläne aus den 1960er-Jahren für eine Talsperre im Göltzschtal unterhalb von Rotschau erinnern, die jedoch nie gebaut wurde. Nach der Führung wanderten die Kinder weiter zu Käppels Floßteichen bei Schneidenbach.

Das Alaunwerk Mühlwand öffnet in den Sommerferien täglich, sonst an Wochenenden und Feiertagen, von 13 bis 16 Uhr. Führungen außerhalb der Öffnungszeit nach Anmeldung unter Ruf 03765 521898.

 

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