Evangelische Grundschule Göltzschtal
Evangelische Grundschule Göltzschtal

Schülerzeitung

Die Schülerzeitung wird von unserer Medien-AG mit viel Hingabe und Spaß gestaltet. Hier könnt Ihr einen Einblick in die Arbeit von unseren kleinen Reportern, Fotografen und Mediengestaltern gewinnen. Die aktuelle Ausgabe wird hier natürlich auch verlinkt.

Leicht lernen in schwierigen Zeiten?

Was heißt Lernen im Homeschooling? 

Was muss ich da machen?

Wie kann ich das organisieren?

Wer kann mich dabei unterstützen?

Wer kontrolliert was?

Wer kann mir helfen?

Fragen über Fragen!

Seit dem 16.März 2020 können auch die 90 Grundschüler der Evangelischen Grundschule Göltzschtal in Reumtengrün nicht mehr gemeinsam in ihrer schönen Schule lernen und spielen. So einfach, von heute auf morgen! Wegen einer schlimmen Krankheit, namens Corona. Und ihre Freunde und Bekannten dürfen die Kinder auch nicht treffen und Mama und Papa haben soooo viele Fragen, sooooo viel zu tun und alleine lernen ist auch nicht so einfach!

Nun brauchen die Mädchen und Jungen erste einmal Trost, Motivation und einfach kleine Mutmacher und Bestärkungen! Deshalb haben die Pädagogen der Evangelischen Grundschule für alle Schüler Wochenaufgaben gesammelt, den Familien nach Hause geschickt und täglich mit den Eltern und Kindern kommuniziert. Es wurden die erledigten Aufgaben kontrolliert, gelobt oder auch auf die kleinen Fehler aufmerksam gemacht, es wurden Worte des Ansporns ausgetauscht, manchmal auch zum Arbeiten aufgefordert, die Fragen der Mamas und Papas geklärt, Videokonferenzen gestartet, Fotos angeschaut und man hat sich gegenseitig Hoffnung und Mut zugesprochen. Die Zeit war ausgefüllt mit sozialem Miteinander, regem Austausch und dem „näher Aneinander-Rücken“. In diesen schwierigen Zeiten sind die Mitglieder unserer evangelischen Schulgemeinschaft für einander da. Viele Vatis und Muttis gehen zur Arbeit, haben ihre Kinder zu Hause in Betreuung und müssen sich auf ihre Jungen und Mädchen verlassen können. Und dann noch Schulaufgaben nachschauen, also alles gar nicht so einfach. Und trotzdem funktioniert dieses andere Lernen und das Leben mit Corona, weil die Mädchen und Jungen starke Partner in ihren Familien, Freunden, Lehrern oder Erziehern haben, die sie täglich loben, bestärken und ihnen zur Seite stehen. Es ist schön zu hören: „Ach danke, dass du das für mich gemacht hast!“, „Oh, prima, dass du mir dabei geholfen hast!“, „Toll, wie du das heute geschafft hast!“ oder „Dankeschön“, „Schön, dass es dich gibt!“.

Es ist nicht nur eine besondere Situation, die uns alle ängstigt, es ist auch die Chance, ein intensives Miteinander zu leben, eine Chance sich auszuprobieren, mal etwas allein zu schaffen, eine Chance, inne zu halten und neue Wege zu suchen, eine Chance, Gott nahe zu sein.

Einige Schülerinnen aus der 4.Klasse haben sich getraut, dazu ihre Gedanken aufzuschreiben. 

Das Lernen war erst einmal ungewohnt. Doch mit der Zeit fiel es mir immer leichter. Die Erledigung der Aufgaben konnte ich mir durch den Arbeitsplan selbst einteilen. Meistens habe ich vormittags gearbeitet. In Mathematik hatte ich ein paarmal Probleme, da wir es in der Gruppe noch nicht so gut durchnehmen konnten. Ich hatte mich sehr auf Dresden gefreut, um dort meinen Vortrag halten zu können. Doch leider können wir aufgrund der Corona-Krise nicht hinfahren. Ganz besonders habe ich meine Klassenkameraden und Frau Wagner vermisst.

Johanna, Kl. 4

 

Ich heiße Sophie und gehe in die 4. Klasse. Durch die Corona-Krise mussten wir alle zuhause lernen. Nebenbei musste ich noch auf meine kleine Schwester aufpassen. Von meiner Lehrerin habe ich immer einen Wochenplan mit verschiedenen Aufgaben bekommen. Am Anfang der Woche habe ich mir die Aufgaben für die nächsten Tage eingeteilt. Meistens habe ich abends mit meiner Mama immer Hausaufgaben kontrolliert und den nächsten Tag besprochen. Ich habe mir einen kleinen Aufgabenzettel geschrieben. Morgens nach dem Aufstehen habe ich mit meiner Schwester gefrühstückt. Danach hat meine Schwester Vorschulaufgaben bekommen und ich hatte Zeit für meine Hausaufgaben. Wenn ich eine Frage hatte, konnte ich meine Eltern oder sogar meine Lehrerin anrufen. Manchmal habe ich mit meiner Freundin Hausaufgaben am Telefon gemacht. Nach den Aufgaben habe ich mit meiner Schwester gespielt und das Mittagessen gemacht. Meine Schwester hat den Tisch gedeckt und ich habe auf das Essen aufgepasst. Meistens hatte Mama dann noch ein paar Aufgaben für uns im Garten. Nachmittags durfte ich ein Pferd im Reitstall bewegen. Darauf habe ich mich immer gefreut.

Sophie, Kl. 4

 

In den letzten Wochen musste ich wegen Corona zu Hause arbeiten und konnte nicht in die Schule gehen. Wir hatten in meiner Familie einen festen Zeitplan, der sich über die Wochen eigentlich nicht sehr verändert hat. Darin stand, dass ich ungefähr drei Stunden pro Tag arbeiten sollte und auch welche Aufgaben ich erledigen wollte, haben wir am Abend vorher besprochen.Manchmal musste ich während der vorgegebenen Schulzeit aber auch auf meine kleinen Geschwister aufpassen, da mein Papa im Homeoffice war und öfters telefonierenmusste. Ich konnte mich trotzdem während der Aufgaben sonst sehr gut konzentrieren, weil ich alleine in meinem Zimmer nicht mit meiner Banknachbarin erzählen konnte und damit nicht abgelenkt war. Gefehlt hat mir in diesen Wochen vor allem meine Klasse. Aber mit ein paar meiner Freundinnen habe ich hin und wieder telefoniert und wir haben dann auch die eine oder andere schwierige Schulaufgabe besprochen. Es war eine interessante Erfahrung, aber ich freue mich dass ich jetzt endlich wieder in die Schule kann.

Clara Kl. 4

 
Schüler der Klasse 4 / April 2020

Unsere Gedanken zur Fastenzeit

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Wir, die Grundschüler der Evangelischen Grundschule Göltzschtal haben uns in diesem Schuljahr einmal Gedanken zur Fastenzeit gemacht. Fasten heißt, dass man in der Zeit von Aschermittwoch bis Ostern auf verschiedene Dinge verzichten möchte. Über das „Warum“ haben wir in unseren Gruppen diskutiert. Die Mädchen und Jungen haben in ihren Klassen darüber nachgedacht, auf was sie verzichten möchten. So haben die Kinder der 4. Klasse beschlossen mit den Händen zu fasten. Das heißt, dass wir uns zu gemeinsamen Gebeten, zum Händefalten zusammenfinden, dass wir beim Zuhören unsere Hände ruhen lassen, dass wir nicht schubsen oder mit den Händen schlagen und dass wir öfter innehalten wollen und die Hände in den Schoß legen. Auch mit dem Mund wollen viele Kinder in diesem Jahr fasten. So verzichten einige Mädchen und Jungen auf Süßigkeiten. Viele wollen im Unterricht nur sprechen, wenn sie aufgerufen werden und es wird nicht geschrien. In anderen Gruppen sprachen die Kinder über das Fasten mit den Ohren. Sie wollen genau zuhören, weniger laute Musik hören oder besser die Stille genießen. Auch das Fasten mit den Augen haben sich einige Schüler vorgenommen. Sie wollen weniger Fernsehen, weniger PC-Spiele machen oder öfter mal mit den Augen entspannen. Fasten mit den Füßen war das Thema in der 3. und 4. Klasse. Die Kinder wollen im Schulhaus nicht rennen, wollen andere nicht treten oder die Füße im Unterricht still halten. Am Aschermittwoch haben wir einen sehr eindrucksvollen Gottesdienst zum Fasten in der Reumtengrüner Kirche gestaltet. Die Theater AG führte ein Stück zum Beenden der Karnevalszeit und zum Neubeginn ab Aschermittwoch auf. Wir haben erfahren, dass wir mit Jesus immer auf einen Neuanfang hoffen dürfen, auch über den Tod hinaus.

 

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Stopp – Faschingszeit ist zu Ende.

Stopp – Wo stehe ich gerade? Was passiert in meinem Leben? Was könnte sich in der nächsten Zeit ändern? Fragen, die wir uns gerade in der Fastenzeit stellen wollen. Für einen Neubeginn, für positive Veränderungen für das Leben.

Nun konnte unsere Fastenzeit beginnen. Wir haben uns für jede Woche bis zum Gründonnerstag ein Fastenmotto überlegt. Nach den Osterferien werden wir dann in den Gruppen auswerten und unsere Erfahrungen austauschen.

 

Das Redaktionsteam der Medien AG / im April 2020

AusgabeSchülerzeitung 3. Quartal 2015
Ausgabe Schülerzeitung 3Q2015.pdf
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2. Ausgabe SJ 2015/2016
2.Ausgabe 1. Quartal 2016.pdf
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1. Ausgabe SJ 2015/2016
Ausgabe Schülerzeitung 3Q2015.pdf
PDF-Dokument [2.1 MB]

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